You are here: Companies & Products 2012. boot 2012.
Product Categories
Product Categories
Caravaning Industrie Verband e.V.
Königsberger Str. 27
60487 Frankfurt am Main, Germany
Phone: +49 69 704039-0
Fax: +49 69 704039-24
http://www.caravaning-info.de
Login
Interactive Plan
Company Profile
Magazin: Caravaning Welt
Die wohlige Wärme der Nostalgie
Als Arist Dethleffs vor 75 Jahren das erste "Wohnauto" in Deutschland baute, dachte er nicht daran, dass er damit den Grundstein für eine Industrie legt, die ein dreiviertel Jahrhundert später über 5 Milliarden Euro Umsatz verzeichnet. Es waren vor allem Tüftler wie Dethleffs, die in den frühen dreißiger Jahren die Geschichte des Caravaning in Deutschland begründeten. Überwiegend angetrieben von privaten Motiven bauten sie für den Eigenbedarf eine "Arche", eine "Kajüte" oder ein "Wohnauto" - so nannten sie ihre Kreationen damals.
Reiseberichte, Caravaningurlaub, Campingurlaub, Caravanurlaub, Wohnwagenurlaub, Wohnmobilurlaub, Reisemobilurlaub, Motorcaravanurlaub
Reisemobile: Neben den bisher weit verbreiteten Sicherheitsfunktionen wie Fahrerairbag, ABS und Anti-Schlupf-Regelung kommen nun auch verstärkt Beifahrerairbags und ESP zum Einsatz. Dreipunkt-Sicherheitsgurte auch auf den für die Fahrt zugelassenen Sitzen im Wohnbereich sind mittlerweile selbstverständlich. Die neue Generation der Vier-, Fünf- und Sechszylinder-Dieselmotoren mit bis zu 135 KW (184 PS) garantiert nicht nur ein zügiges Vorankommen auf allen Straßen, sondern ist zugleich sparsamer und umweltfreundlicher. Die neuen Motoren entsprechen dem Abgasstandard Euro 4 und sind auch mit Dieselpartikelfilter verfügbar.
Individualität und Ungezwungenheit
Auf rund 1,4 Millionen Caravans und Reisemobile schätzt der Caravaning Industrie Verband derzeit den Bestand an Freizeitfahrzeugen in Deutschland. Denn zu den zum Straßenverkehr zugelassenen Fahrzeugen addieren sich zahlreiche Caravans, die fest installiert auf Campingplätzen stehen und so als Wochenendhäuschen genutzt werden. Die Nutzung von Caravans und Reisemobilen unterscheidet sich tendenziell, dient aber letztlich immer der Verwirklichung der individuellen Freiheit des Nutzers. Den Caravaner hält es eher an einem Ort, auf einem Campingplatz, der ihm zusagt und auf dem er seine Mischung aus Ungezwungenheit und Komfort leben kann. Den Reisemobilisten zieht es eher weiter hinter die nächste Wolke, den nächsten Berg, den nächsten Ort, den nächsten Strand wo es sicher noch schöner und noch idyllischer ist. Während der Caravan in der Regel ein Minimum an Campingplatzinfrastruktur benötigt, kann sich das Reisemobil drei bis vier Tage völlig autark bewegen. Egal in welcher Form der Caravan oder das Reisemobil genutzt werden letztlich ist es immer das Ergebnis eines individuellen Ausdrucks. Ob als Wochenendhäuschen, als rollendes Ferienappartement, als "Landyacht" oder als "Forschungsschiff" - es kommt darauf an was man daraus macht.
Durch dieses hohe Maß an Individualität surft die Freizeitform Caravaning auf dem langfristigen Trend der stetig steigenden Individualisierung der Gesellschaft, die sich auch auf das Freizeitverhalten auswirkt. Wo Anbieter von klassischen Pauschalreisen
in den vergangenen Jahren schmerzhaft zum "Dynamik Packaging" finden mussten, um diesem Trend zu begegnen, konnte Caravaning einfach seine ureigenen Trümpfe ausspielen und von der Entwicklung profitieren. Und auch ein zweiter Trend spielt der Freizeitform Caravaning in die Hände: die Alterspyramide. Denn für die Freizeitform Caravaning braucht man Zeit und Geld. Beide Faktoren kommen in den meisten Lebensläufen erst jenseits der 50 zusammen. Immer mehr Menschen über 50 bedeuten somit für Caravaning, dass die wichtigste Zielgruppe stetig wächst.
Denn Caravaning ist längst nicht mehr der "Arme-Leute-Urlaub" der noch in vielen Köpfen herumspukt. Caravaning-Fans sind heutzutage Überzeugungstäter, die ein Hobby gefunden haben, dessen Vorzüge nicht in Euro und Cent aufgerechnet werden. Wer einen Durchschnittspreis von 14.650 Euro für einen modernen Caravan zahlt, den erhöhten Kraftstoffverbrauch in Kauf nimmt und die Übernachtungsgebühren eines Luxuscampingplatzes bezahlt, tut das nicht um billigen Urlaub zu machen. Beim Durchschnittspreis von 54.250 Euro für ein modernes Reisemobil erübrigt sich endgültig jede Diskussion. Natürlich gibt es im Einstiegssegment auch günstigere Fahrzeuge, die Hürde liegt bei Caravans bei knapp unter 6.000 Euro und bei Reisemobilen bei knapp über 30.000 Euro. Die Durchschnittspreise zeigen aber, dass die Caravaning-Fans bereit sind in ihr Hobby zu investieren.

Please wait








